Der Hetzner Summit 2026 ist vorbei und wir nehmen uns die Zeit, diesen besonderen Tag noch einmal Revue passieren zu lassen. Es gab viel zu sehen und jede Menge Eindrücke zu sammeln. Doch vor allem eines hat diesen Tag für uns so besonders gemacht: ihr, unsere Besucher.
Deshalb möchten wir die Gelegenheit nutzen, um Danke zu sagen. Danke, dass ihr so zahlreich gekommen seid – einige von euch mit einer langen Anreise aus unter anderem England, Mazedonien, den Niederlanden, Dänemark und ganz Deutschland. Danke für die tollen Gespräche und für eure Begeisterung für Hetzner. Denn auch ihr habt uns begeistert – mit euren Projekten, Unternehmen, Ideen und Impulsen.
Einen ersten Bewegtbild-Eindruck gibt es hier in unserem Format TkkBits, indem wir einmal mit euch quer über den Hetzner Summit gelaufen sind.

Ein Hetzner Summit in Eigenregie: Von der Planung bis zum großen Tag
Für euch begann der Hetzner Summit am Donnerstag, den 17. September. Für uns startete er bereits rund ein Jahr vorher. Denn auch die Planung und Organisation haben wir größtenteils selbst übernommen. Eine Veranstaltung für mehrere Hundert Besucher bedeutet einiges an Vorbereitung: Wir mussten Bühne, Technik, DC-Touren, Verpflegung, sanitäre Einrichtungen und Entertainment-Stationen planen und organisieren. Und damit hörte es noch lange nicht auf. Die Tischhalter für die Deko fertigten wir aus aussortierten Grafikkarten, die Sitzbänke vor der Bühne entstanden aus ausgemusterten Dell-Servern – Do-it-yourself in seiner reinsten Form.

In der Hetzner Summit-Woche reisten die ersten Kollegen aus Gunzenhausen und Nürnberg bereits am Montag an. Gemeinsam mit den zahlreichen Mitarbeitern aus Falkenstein bauten wir auf, dekorierten und gaben dem Gelände den letzten Schliff. Auch während der Veranstaltung übernahmen viele Kollegen Aufgaben, die man auf den ersten Blick vielleicht nicht mit ihrem eigentlichen Job bei Hetzner verbindet: Barkeeper, Tour-Guides, Video- und Tonregie, Grillmeister und sogar unser DJ kamen aus den eigenen Reihen. Ohne diesen Einsatz wäre die Veranstaltung so nicht möglich gewesen. Dafür möchten wir allen Beteiligten noch einmal herzlich danken.
Schon am Tag vor dem Hetzner Summit zeigte sich, wie groß das Interesse war. Die ersten Besucher reisten mit ihren Wohnmobilen an und übernachteten auf dem Parkplatz. Als sich am Donnerstag um 11 Uhr schließlich die Pforten öffneten, hatte sich vor dem Eingang bereits eine lange Schlange gebildet. Über diesen Andrang haben wir uns natürlich sehr gefreut.

Wir haben den Tag mit einem klaren Ziel bis ins kleinste Detail durchgeplant: euch einen Blick hinter die Kulissen von Hetzner und unseren Rechenzentren zu ermöglichen. Der Hetzner Summit fand deshalb nicht nur auf unserem Rechenzentrumsgelände statt, sondern teilweise direkt in den Datacentern. Eines davon verwandelten wir in eine Veranstaltungshalle mit Vorträgen, Ausstellungsbereichen, Sitzmöglichkeiten und einer Bar.
Dazu kamen ein großer Außenbereich und weitere Stationen in zwei zusätzlichen Gebäuden. So gab es über das gesamte Gelände verteilt verschiedene Angebote zu entdecken.
Begrüßung: Es geht los!
Geschäftsführer Stephan Konvickova begrüßte die Teilnehmer gemeinsam mit unserer Moderatorin und Social Media Managerin Hilal Reichart und blickte auf einen Teil unserer Geschichte zurück: wie wir in Falkenstein unser erstes selbst konzipiertes Datacenter bauten und damals noch überzeugt waren, dass der Platz dort lange reichen würde. Weit gefehlt: Heute stehen dort mehr als 20 Rechenzentren – und der Ausbau ist auch heute noch in vollem Gange. Im Anschluss startete auf der Bühne bereits der erste Vortrag.

Die Sessions: Insights aus der Welt der IT
Über den Tag verteilt fanden verschiedene Sessions statt, die sowohl von Hetzner-Mitarbeitern als auch von zwei Gastrednern gehalten wurden. Die Themen waren dabei so breitgefächert wie spannend.
Eine Präsentation drehte sich um unsere neue Plattform Hetzner Experiments, über die wir euch eine kostenlose Inference-API zum Ausprobieren bereitstellen. Es gab exklusive Einblicke und Hintergründe zum Projekt. Wie die Vorbereitungen und die erste Testwoche aussahen, haben wir in diesem Blogbeitrag zusammengefasst.
Auch unser Hetzner Cloud Network Stack war Thema. Wir klärten Fragen wie: Warum bauen wir unseren Cloud Network Stack um? Wie sind wir dabei vorgegangen und wie wird die zukünftige Lösung aussehen?

Digitale Souveränität spielte ebenfalls eine große Rolle. Eine Session beschäftigte sich mit digitaler Selbstbestimmung und der Kontrolle über die eigenen Daten. Unser Produktmanager Stefan Weiberg reflektierte die Frage, welche Rolle europäische Infrastruktur und ein deutscher Anbieter wie Hetzner spielen können.
Unser Gastredner Gergely Daróczi von Spare Cores zeigte, wie die Hetzner Cloud im Vergleich zu anderen Anbietern abschneidet. Dazu präsentierte er Benchmarks und Einblicke in die Performance verschiedener Angebote.

Unsere zweite Gastpräsentation hielt Maximilian Schilling von Warmwind. Das KI-Startup aus Jena benötigt für seine Anwendungen sehr viel GPU-Leistung. Und das war auch Thema: In seinem Vortrag beleuchtete er das GPU-Dilemma, vor dem Europa steht.
Es ist großartig hier. Das Essen ist gut, das Programm ist schön und natürlich ist das Beste immer die Rechenzentrums-Tour – einfach zu sehen, wie die Dinge laufen und wie sie gebaut werden. Das war auch das Erstaunliche daran: Alles wird individuell gebaut.René Schwietzke, Geschäftsführer, Xceptance Software Technologies GmbH
Datacenter-Tours: Hinter den Kulissen unserer Rechenzentren
Die DC-Touren waren auch in diesem Jahr wieder ein Publikumsmagnet. Alle zehn Minuten startete eine neue Tour mit einem unserer vielen Tour-Guides. Einige von ihnen waren sogar aus unseren finnischen Rechenzentren angereist.
Dort konntet ihr einen Blick in unsere Rechenzentren werfen: Es ging vorbei an tausenden Serverracks, unserer Klimastation, weiter zur Netzwerktechnik und in den Colocation-Bereich. Unser Hardwarebau befindet sich auch in Falkenstein, also konnten die Tour-Teilnehmer auch sehen, wie wir unsere Server fertigen.
So konntet ihr hautnah erleben, wo eure Server tatsächlich stehen, die ihr normalerweise aus dem Büro oder von zu Hause aus steuert, konfiguriert und nutzt.

Hardware aus nächster Nähe
Wer im Hauptgebäude blieb, konnte sich zwischen unseren verschiedenen Stationen bewegen. Bei der Hardwareausstellung zeigten wir ganze Rack-Module, wie sie auch in unseren Rechenzentren stehen. Dazu gehörten Multi-GPU-Racks und Custom Solutions für Kunden mit besonderen Anforderungen.

Sowohl die Kühlung als auch das Innenleben der Server samt ihren einzelnen Komponenten wurden präsentiert. Einige dieser Teile fertigen wir selbst mit unseren 3D-Druckern – auch das zeigten wir live vor Ort. Wie wir Serverteile selbst drucken, steht ausführlich in diesem Beitrag. Daneben konnten Besucher weitere Serverbestandteile wie RAM, SSDs oder Netzwerkkarten (NICs) genauer unter die Lupe nehmen.
An der Netzwerk-Station zeigten unsere unter anderem Transponder-Systeme und verschiedene Optiken. Ein besonderes Highlight war das Fiber-Splicing. Dabei werden einzelne Glasfasern miteinander verbunden. Weil diese Fasern extrem dünn sind, braucht es dafür spezielles Equipment und ein Mikroskop.
Info Points: Unsere Teams vor Ort
Hier standen verschiedene Abteilungen für Gespräche bereit: unter anderem unser 3D-Druck-Team, People & Culture, Managed Server, verschiedene Entwickler-Teams und unser Produktmanagement. Unsere Kollegen beantworteten Fragen, gaben Einblicke in ihre Arbeit oder plauderten mit euch.

Gaming, Contest und gutes Essen
Beim Serverbau-Contest ging es vor allem um eines: Schnelligkeit. Wer einen Server von uns in der kürzesten Zeit zusammenbaute, konnte einen Preis gewinnen. Zum Abschluss der Veranstaltung gab es eine gebührende Siegerehrung für den schnellsten Serverbauer.
Für etwas Abwechslung haben wir eine Gaming-Area eingerichtet, betreut von unserem Partner crazy-eSports. Dort konntet ihr zwei eigens für Hetzner angepasste Spiele ausprobieren: unsere Doodle-Jump-Version „Hero Jump“ und Blobby Volley. Unser Maskottchen Hero war in beiden Spielen mit von der Partie.

Burger, Pommes, Nudelkreationen, Gegrilltes, Eis und Kaffee gab es kostenlos. An so einem ereignisreichen Tag musste schließlich auch Zeit zum Stärken sein. Und falls bis zur nächsten DC-Tour noch etwas Zeit blieb, konntet ihr an unserer Fotobox vorbeischauen und ein Erinnerungsfoto vom Hetzner Summit mitnehmen.

Fazit
Über 750 Kugeln Eis, 500 Burger, 450 Besucher, etwa 250 helfende Hetzner-Hände von 125 Kollegen und 37 DC-Touren später steht fest: Der Hetzner Summit war ein voller Erfolg. Gleichzeitig ist dieser Tag auch eine Möglichkeit, etwas an unsere Community zurückzugeben.
Vor allem der persönliche Austausch mit euch ist für uns immer wieder eine Bereicherung. Ihr macht den Hetzner Summit zu dem, was er ist. Deshalb nehmen wir euer Feedback ernst und freuen uns über eure Anmerkungen und Verbesserungsvorschläge genauso wie über die vielen positiven Rückmeldungen.
Bis 2028 zum nächsten Hetzner Summit!













