Wofür könnten unsere GPU-Server genutzt werden? Richtig, um Raketen ins All zu schießen.
Die studentische Initiative Elara Aerospace aus München verfolgt das Ziel, eine Rakete mit Flüssigkeitsantrieb ins All zu befördern – als erste studentische Initiative weltweit wohlgemerkt. Und so kompliziert, wie sich das anhört, ist es wahrscheinlich auch.
Eins ist aber sicher: Sie müssen viel forschen und entwickeln. Ein großer Teil davon sind virtuelle Simulationen und Tests der Triebwerke. Dafür braucht es nicht nur Ingenieurskunst, sondern auch Rechenpower.
Für diese Berechnungen nutzt Elara Aerospace unseren GPU-Server GEX44. Aber auch in anderen Bereichen setzt das Team auf unsere Infrastruktur.
Starlight: Die Studentenrakete, die Weltrekorde brechen soll
Die Rakete soll die 100-Kilometer-Marke knacken – das ist die Kármán-Linie und beschreibt die Grenze zwischen Weltraum und Erdatmosphäre. Dabei handelt es sich um eine sogenannte Methalox-Rakete. Der Name ist eine Kombination des Treibstoffs: flüssiges Methan und flüssiger Sauerstoff (LOX). Und wiederverwendbar soll die Rakete auch sein.
Dass diese Initiative alles andere als ein studentisches Spaßprojekt ist, beweisen die drei ambitionierten Weltrekorde, die gebrochen werden sollen:
- Die erste Studentenrakete, die mit Flüssigkeitsantrieb auf über 100 Kilometer Höhe kommt.
- Die schwerste Studentenrakete, die jemals gestartet ist – mit rund einer Tonne Gewicht bei einer Länge von 10 Metern.
- Das leistungsstärkste Raketentriebwerk mit elektrischen Turbopumpen, das je gebaut wurde.Auch die Zahlen dahinter sprechen für sich: knapp 40 Teammitglieder und eine Spendenaktion mit dem Ziel von einer halben Million Euro.
Dieses leidenschaftliche Projekt ist schon jetzt eine Erfolgsgeschichte. Es zeigt, was Studenten mit technischem Know-how, Ausdauer und einer klaren Vision auf die Beine stellen können.
Wie kann Hetzner sie also beim Bau ihrer Rakete unterstützen?
Wissenschaftliche Simulationen: Warum ein normaler PC nicht reicht
Damit beim echten Flug nichts schiefgeht, muss vorher möglichst viel im Rechner getestet werden. Genau dafür sind Simulationen da: Mit spezieller Software prüft das Team Materialien, Luftströmungen und die Druckverhältnisse im Triebwerk.
In aufwendigen 3D-Simulationen verarbeitet das Team riesige Datenmengen, an denen ein gewöhnlicher Desktop-Rechner schnell scheitert. Drei Dinge zählen hier besonders: viel Rechenleistung, eine starke GPU und ein potenter Prozessor. Je größer die Leistung, desto schneller lassen sich Simulationen berechnen. Das verkürzt wiederum die Entwicklungszyklen.
Statt teure High-End-Hardware selbst anzuschaffen und zu warten, greift die Gruppe auf Server zurück, die genau für solche Lasten gebaut sind.

GEX44: Wie unser GPU-Server bei der Entwicklung hilft
Für die Simulationen hat sich Elara Aerospace für den GPU-Server GEX44 entschieden. Der Server ist mit der NVIDIA RTX 4000 SFF Ada Generation und 20 GB VRAM ausgestattet. Damit bringt er genau die Rechenleistung mit, die das Team für seine Anwendungen braucht.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die NVIDIA-GPU mit CUDA-Architektur. Viele Simulationsprogramme sind speziell auf CUDA ausgelegt. Das ist eine von NVIDIA entwickelte Technologie, die nur auf deren Grafikkarten verfügbar ist.
Mit dieser Ausstattung kann das Team präzise Thermo- und Fluid-Simulationen durchführen. Also Berechnungen über Temperaturfelder, Druckverteilungen und Strömungen.
Günstige Workstation aus der Serverbörse
Viele Programme, die Elara Aerospace nutzt, laufen über Windows und brauchen viel Rechenleistung. Gerade für Mac-Nutzer oder Teammitglieder ohne starken eigenen Rechner ist das ein Problem. Die Lösung: eine zentrale Workstation, auf die alle zugreifen – auch für organisatorische Tools wie das ERP-System oder die Passwortverwaltung.
Die Workstation läuft auf einem Bare Metal Server von Hetzner. Entscheidend war dabei vor allem, dass die Anwendungen stabil laufen.
Fündig wurde das Team in der Hetzner Serverbörse. Dort versteigern wir gebrauchte Dedicated Server, die wir vorher gründlich geprüft haben, zu besonders attraktiven Preisen. Es handelt sich um eine niederländische Auktion: Der Preis sinkt schrittweise, bis jemand zugreift. Wer etwas Geduld mitbringt, macht hier echte Schnäppchen.

Der beste Deal für Bare Metal Server
Serverbörse: Refurbished Server zum Bestpreis und ohne Setup-Gebühr.
Hosting in Europe: DSGVO-konforme Speicherung sensibler Forschungsdaten
Bei Tests und Forschung entstehen vertrauliche Daten: Konstruktionsdetails einzelner Bauteile, Ergebnisse der Simulationen, internes Know-how. Entsprechend wichtig ist, dass die Daten auf den Servern geschützt sind und dem Datenschutz unterliegen. Gerade für solche Zwecke besticht ein Hosting-Provider mit Sitz in Deutschland.
Die Server stehen in Deutschland und Finnland, die Daten bleiben damit im Geltungsbereich der DSGVO. Das schafft klare Verhältnisse: Der Kunde entscheidet, was mit seinen Daten passiert – und das nach hohen europäischen Standards.
Dazu kommt die Technik dahinter. Hetzner betreibt ein nach ISO 27001 zertifiziertes Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS) und sichert seine Standorte mehrfach ab: mit Zutrittskontrollen und Videoüberwachung rund um die Uhr. Sensible Forschungsdaten sind hier also in guten Händen.
Elara Aerospace: Eine echte Erfolgsgeschichte
Es beeindruckt uns immer wieder, wofür unsere Server eingesetzt werden – aber eine Rakete in Richtung All zu bringen, ist selbst für uns nach knapp 30 Jahren Firmengeschichte etwas Besonderes.
Mit Elara Aerospace verbindet uns nicht nur die technische Seite des Projekts, sondern auch der Anspruch, ambitionierte Ideen mit Überzeugung zu verfolgen und sich nicht mit Mittelmaß zufriedenzugeben.
Wir drücken dem Team die Daumen und freuen uns auf den Tag, an dem „Starlight“ abhebt.




